Werdegang

Werdegang

1997 begann ich meine Ausbildung - als einziger 16-jähriger - bei der Tobit Software GmbH (heute Tobit.Software AG) in Ahaus im Münsterland. Während der Lehrzeit im Unternehmen kam ich schnell in die Fänge der Branche. So fieberte ich seit 1998 jährlich der „CeBIT“ und der damaligen „Systems“ in München entgegen. Mit diesen Menschen wollte ich fortan zu tun haben! Natürlich auch mit den immer neuen Möglichkeiten, die die Software und Hardware so bot. Bereits zu Beginn der Ausbildung stand ich stetig im Kundenkontakt. Gestartet bin ich als technischer Supportmitarbeiter (von Level I bis hin zum Beschwerdemanagement und Zugriff auf die Entwicklung), danach im technischen Marketing bis hin zum Aufbau einer neuen Abteilung für digitale Services. Es lief in meinem Berufsleben immer alles digital.

Noch ein kleiner Einschub: Während der Zeit zwischen 2006 und 2010 absolvierte ich über sieben Semester jeden Dienstag- und Donnerstagabend sowie jeden zweiten Samstagmorgen meine Weiterbildung und schloss als staatl. geprüfter Betriebswirt Fachrichtung Absatzwirtschaft zzgl. Fachhochschulreife ab.

Zehn Jahre nach Beginn meiner Ausbildung, 2007, wollte ich es selber wissen. Selber gestalten und Menschen begeistern lag mir schon damals. In der Schulzeit war ich Schülersprecher, danach der 1. Vorsitzende der hiesigen Landjungend und später immer wieder Captain und Trainer einer Fußball Herrenmannschaft. Zusammen mit zwei Mitgründern hatte ich die Idee auf den damaligen (Symbian und Windows Mobile) Handys kleine Anwendungen zu entwickeln. Mit dieser mini Anwendung sollten dann SMS über das Internet versendet und empfangen werden können. Heute ist die bekannteste Lösung in diesem Bereich „WhatsApp“. Es wurde ein Business Plan erstellt und die ersten Venture Capital Geber waren schnell gefunden. Noch vor der Unterzeichnung der Notarverträge kündigte ich meinen sicheren Job um Teil eines Start-Ups zu werden. Doch der Notartermin platzte. Es gab Differenzen bzgl. der Gesellschafterstruktur.

Nach dem geplatzten Start-Up beschloss ich meine eigene Selbstständigkeit aufzubauen. Doch womit? Ich begann mit der Konzeptionierung und Entwicklung von WebSites und Webportalen. Meine erste Selbstständigkeit begann als sogenannte Internetagentur. Schnell gesellte sich ein weiterer Geschäftsführer hinzu der den Print Bereich abdecken konnte. Die avoco Werbeagentur GmbH war geboren. In den darauffolgenden 5 Jahren entwickelte sich das Unternehmen zusehends zu einem Verlag für zielgruppenorientierte, lokale, werbefinanzierte Gratismagazine. Ich mauserte mich immer mehr zu einer Mischung aus Anzeigenverkäufer und Digitalisierungsberater für Internetseiten und Social Media Kampagnen. Die Agentur entfremdete sich zusehens von „meiner“ Branche und der digitalen Welt. So baute ich eine neue Existenz auf und verließ das 10 Mitarbeiter starke Team 2012.

Durch die rasante Verbreitung von Smartphones und Tablets war 2012 das Jahr gekommen indem auch der Mittelstand immer häufiger nach eigenen „Apps“ rief. Dienstleister in diesem Bereich gab es kaum. So gründete ich mit drei weiteren Gesellschaftern die ProAPE GmbH. Unternehmenszweck war die Konzeptionierung und Entwicklung von nativen Business Apps für mittelständische Unternehmen. Mit zwei Top-Entwicklern als Mitgesellschafter begann eine intensive, tolle Zeit. Es wurden viele spannende Projekte umgesetzt. Eines dieser Projekte bzw. kontinuierlichen Entwicklungen, war bereits sehr früh eine App für das cloudbasierte DMS „foxdox“ aus dem Hause der d.velop AG.

Fortan war eine Fokussierung auf den Bereich mobile Lösungen im DMS/ECM Bereich unser Steckenpferd. Durch die immer intensivere Zusammenarbeit mit der d.velop AG wurde das Unternehmen 2014 zur d.velop ProAPE GmbH.

2017 wurde beschlossen das komplette Geschäftsfeld in die d.velop AG einzugliedern. Seit April 2017 bin ich für den Enterprise Mobility Bereich als Business Development Manager bei der d.velop AG tätig. 

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